Qualität, die messbar Vertrauen schafft

Wenn es um die eigene Gesundheit geht, zählt vor allem eines: Vertrauen. 
Deshalb setzt die Klinik auf hohe, messbare Qualitätsstandards – und überprüft diese regelmässig.

Um die eigene Leistung regelmässig zu überprüfen, nimmt die Lindenhofgruppe an nationalen Qualitätsvergleichen teil. Diese werden von unabhängigen Stellen durchgeführt. Zusätzlich helfen interne Auswertungen dabei, Stärken zu erkennen und Verbesserungen gezielt umzusetzen.

Die Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Kurs: Im schweizweiten Vergleich erzielt die Lindenhofgruppe seit Jahren konstant gute Bewertungen. Diese Resultate sind Ausdruck des grossen Engagements aller Mitarbeitenden und zeigen, dass hohe Qualitätsansprüche nicht nur formuliert, sondern Tag für Tag gelebt werden.

So entsteht Vertrauen – durch Qualität, die sichtbar, nachvollziehbar und messbar ist.

Messungen im Überblick

Worum es geht
Der ANQ entschied im Dezember 2022, die Prävalenzmessung zu beenden und stattdessen die Qualitätsmessungen zu Sturz und Dekubitus weiterzuentwickeln. Dabei sollen künftig strukturierte Daten aus Klinikinformationssystemen, beispielsweise aus der elektronischen Patientendokumentation, sowie spitaleigene Daten im Format der medizinischen Statistik für die nationalen Qualitätsmessungen genutzt werden. Auf diese Weise sollen die nationalen Qualitätsmessungen künftig effizienter gestaltet und gleichzeitig die Aussagekraft der Ergebnisse weiter gestärkt werden.

Ergebnis

Die Lindenhofgruppe hat an der Pilotmessung im Februar 2025 teilgenommen. Die erste nationale Messung zu Sturz und Dekubitus mit strukturierten KIS-Daten – ohne transparente Publikation – ist für 2026 vorgesehen.

Die Ergebnisse der bis 2022 durchgeführten Messung finden Sie hier: Messergebnisse Akutsomatik – ANQ

Worum es geht

Rehospitalisationen – also ungeplante Wiedereintritte in ein Spital – sind seit 2011 Bestandteil des nationalen Messplans des ANQ. Seit dem Jahr 2022 (BFS-Daten 2020) wird ein auf die Schweiz angepasster Algorithmus des «Center for Medicare & Medicaid Services (CMS)» angewendet. Die Auswertungen stützen sich auf die «Medizinische Statistik der Krankenhäuser» des Bundesamts für Statistik (BFS).

Mithilfe dieser Methode können ungeplante Rehospitalisationen innerhalb von 30 Tagen nach dem Spitalaustritt zuverlässig erfasst werden. Die Berechnung der Rehospitalisationsraten erfolgt durch das Bundesamt sowohl auf Ebene der einzelnen Spitäler und Kliniken als auch für verschiedene klinisch relevante Kohorten. Berücksichtigt werden dabei alle volljährigen Patientinnen und Patienten mit Wohnsitz in der Schweiz.

Ergebnis
Die Wiedereintritte in der Lindenhofgruppe liegen im vom Bundesamt erwarteten Rahmen. Dies zeigt, dass die Qualität der Versorgung auch über den Spitalaustritt hinaus gewährleistet ist und derzeit kein zusätzlicher Handlungsbedarf besteht: Messergebnisse Akutsomatik– ANQ.

Worum es geht
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) vergleicht schweizweit verschiedene Qualitätsindikatoren im stationären Bereich. Dazu gehören unter anderem Fallzahlen, Anteilswerte wie die Kaiserschnittrate, Mortalitätsraten (Sterberaten), Aufenthaltsdauern sowie Verlegungsraten. Auffällige Ergebnisse werden transparent ausgewiesen. Grundlage der Analysen sind Routinedaten aus der medizinischen Statistik der Spitäler.

Ergebnis

Die Qualitätsindikatoren werden jährlich durch das Bundesamt für Gesundheit veröffentlicht und hinsichtlich Alter und Geschlecht der Patientinnen und Patienten risikoadjustiert ausgewertet. Ein direktes Ranking der Spitäler lässt sich jedoch in der Regel nicht erstellen. Zudem ist darauf hinzuweisen, dass die vertiefte Interpretation vieler Indikatoren medizinisches Fachwissen erfordert.
Die Ergebnisse dieser Auswertung finden Sie auf der Website des BAG unter Qualitätsindikatoren Abfrage.

Worum es geht
Während die Patientenzufriedenheit im Akutbereich bisher alle zwei Jahre mittels eines Kurzfragebogens erhoben wurde, kommt seit 2025 ein neues, umfassenderes Befragungsinstrument zum Einsatz. Die Befragung wird künftig jährlich durchgeführt und ermöglicht eine noch differenziertere Erfassung der Patientenerfahrungen während des Spitalaufenthalts.

Status Lindenhofgruppe
Die Lindenhofgruppe führte die Patientenbefragung im Jahr 2025 erstmals mit dem neuen Fragebogen durch. Die Ergebnisse zeigen ein erfreuliches Bild: Die Erkenntnisse aus der erweiterten Befragung stimmen weitgehend mit den Resultaten der etablierten internen Patientenbefragungen überein. Dies unterstreicht die hohe Qualität, Verlässlichkeit und Konsistenz der bestehenden internen Mess- und Qualitätsprozesse.

Nutzen
Nationale Qualitätsmessungen fördern Transparenz und ermöglichen einen fundierten Vergleich mit anderen Institutionen. Sie unterstützen dabei, Stärken sichtbar zu machen, Entwicklungspotenziale frühzeitig zu erkennen und gezielte Verbesserungsmassnahmen abzuleiten. Gleichzeitig tragen die regelmässigen und standardisierten Erhebungen dazu bei, interne Qualitätsprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln und das Vertrauen der Patientinnen und Patienten, der Öffentlichkeit sowie der Aufsichtsbehörden in die medizinische Versorgung nachhaltig zu stärken.

Ergebnis
Die Rückmeldungen unserer Patientinnen und Patienten sind für die Lindenhofgruppe von grosser Bedeutung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fliessen kontinuierlich in die Weiterentwicklung unserer Leistungen, Prozesse und der patientenzentrierten Versorgung ein.

Worum es geht
Die Erfahrungen unserer Patientinnen und Patienten sind für die Lindenhofgruppe von grosser Bedeutung. Deshalb werden stationäre Patientinnen und Patienten im Monat nach ihrem Spitalaustritt zu ihren Erlebnissen, ihrer Zufriedenheit sowie ihrer Bereitschaft, die Lindenhofgruppe weiterzuempfehlen, befragt.

Status Lindenhofgruppe
Die Ergebnisse der Patientenbefragungen werden monatlich, halbjährlich und jährlich ausgewertet und analysiert. Kritische Rückmeldungen werden zeitnah geprüft, mit den betroffenen Bereichen besprochen und – wenn erforderlich – gezielte Verbesserungsmassnahmen eingeleitet. Zudem erhalten die Patientinnen und Patienten bei Bedarf eine persönliche Rückmeldung.

Die Resultate der Zufriedenheitsbefragungen bewegen sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und bestätigen die hohe Qualität der Betreuung und Behandlung innerhalb der Lindenhofgruppe.

Nutzen
Patientenbefragungen sind für uns ein wertvolles Instrument des Qualitätsmanagements. Sie ermöglichen es, die Perspektive der Patientinnen und Patienten systematisch einzubeziehen sowie wertvolle Hinweise zu Stärken und möglichen Verbesserungspotenzialen zu erhalten. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen die Weiterentwicklung von Prozessen, Kommunikation und Patientenorientierung. Gleichzeitig fördern sie Transparenz, stärken das Vertrauen in unsere Institution und tragen zu einer nachhaltig hohen Patientenzufriedenheit bei.

Ergebnisse
Die Ergebnisse werden in regelmässigen Abständen verschiedenen Gremien vorgestellt und gezielt genutzt, um konkrete Verbesserungsmassnahmen für unsere Spitalgruppe abzuleiten und umzusetzen.

Worum es geht
Die Zufriedenheit und die Erfahrungen unserer ambulanten Patientinnen und Patienten sind für die Lindenhofgruppe von grosser Bedeutung. Deshalb werden in verschiedenen ambulanten Bereichen gezielt Patientenbefragungen durchgeführt, um wertvolle Rückmeldungen zur Qualität der Betreuung und zum Behandlungserlebnis zu erhalten.

Status Lindenhofgruppe
Seit 2024 werden in verschiedenen ambulanten Fachbereichen der Lindenhofgruppe kontinuierlich Patientenbefragungen durchgeführt, unter anderem im In-vitro-Fertilisation-Zentrum. Die regelmässige Erhebung ermöglicht es, wertvolle Erkenntnisse zur Patientenzufriedenheit und zur Wahrnehmung unserer Dienstleistungen zu gewinnen.

Nutzen
Analog zu den Befragungen im stationären Bereich stellen auch die ambulanten Patientenbefragungen ein wichtiges Instrument der Qualitätsentwicklung dar. Sie ermöglichen wertvolle Einblicke in die Wahrnehmung, Zufriedenheit und Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in Bezug auf das Leistungsangebot sowie die Betreuung innerhalb der Lindenhofgruppe. Gleichzeitig tragen die Ergebnisse dazu bei, die Qualität unserer Leistungen nachhaltig zu stärken, die Patientenorientierung zu fördern und das Vertrauen in die Lindenhofgruppe weiter auszubauen.

Ergebnisse
Die systematische Auswertung der Rückmeldungen sowie der regelmässige Austausch mit den betroffenen Fachbereichen ermöglichen es, Stärken und Verbesserungspotenziale gezielt zu identifizieren und daraus konkrete Optimierungs- und Qualitätsverbesserungsmassnahmen abzuleiten.

Worum es geht
Postoperative Wundinfektionen gehören zu den möglichen Komplikationen eines chirurgischen Eingriffs. Infektionen können an der Stelle des Hautschnitts respektive des darunterliegenden Gewebes auftreten, einschliesslich der Faszien und Muskelschichten. Alternativ können sie auch Organe oder Hohlräume betreffen, die während der Operation eröffnet oder behandelt wurden. Im Rahmen der nationalen Swissnoso-Messung werden diese Infektionen bei ausgewählten Eingriffen erfasst und im gesamtschweizerischen Vergleich veröffentlicht.

Status Lindenhofgruppe
Erfasst werden Wundinfektionen, die innerhalb von 30 Tagen nach Operationen ohne Implantat oder innerhalb von drei Monaten nach Eingriffen mit Implantat auftreten. Die Auswertungen zeigen, dass die Infektionsraten in den Spitälern der Lindenhofgruppe im schweizweiten Vergleich im erwarteten Bereich liegen. Die detaillierten Ergebnisse sind in der offiziellen Publikation des ANQ veröffentlicht.

Nutzen
Die systematische Überwachung von chirurgischen Eingriffen ist ein international anerkanntes Instrument zur Prävention von im Spital erworbenen Infektionen. Durch die regelmässige Rückmeldung der Surveillance-Ergebnisse erhalten die Spitäler und Kliniken wertvolle Daten zur Qualitätskontrolle.

Ergebnisse
Die Ergebnisse werden in den verschiedenen Gremien und Ärztegruppen vorgestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die laufende Überprüfung und Optimierung von Präventions- und Qualitätsmassnahmen ein.

Register und Monitoring

Register und Monitorings leisten einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung und zur längerfristigen Qualitätssicherung. Dafür werden anonymisierte Daten – zum Beispiel zu Diagnosen oder Operationen – aus verschiedenen Praxen und Spitälern gesammelt. Diese werden über mehrere Jahre hinweg auf nationaler Ebene gesammelt und ausgewertet. So lassen sich langfristige, überregionale Trends erkennen.

Die folgenden Register und Studien sind offiziell bei der FMH (Föderation der Schweizer Ärztinnen und Ärzte) gemeldet.

Per Klickgelangen Sie auf die FMH-Seite.

BezeichnungFachrichtungBetriebsorganisationseitStandorte
FIVNAT-CHGynäkologie und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, NeonatologieFIVNAT-CH, Kommission der SGRM1997Lindenhofspital
MDSIIntensivmedizinSGI - Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin Lindenhofspital
MIBB – Register der minimalinvasiven BrustbiopsienGynäkologie und Geburtshilfe, Radiologie, SenologieMIBB Working Group der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie Lindenhofspital
SMOBViszeralchirurgie (Bariatrie)SMOB-Register Lindenhofspital
SIRIS – Schweizerisches Implantat-Register (1)Orthopädische Chirurgie, WirbelsäulenchirurgieStiftung für Qualitätssicherung in der Implantationsmedizin Lindenhofspital, Sonnenhofspital
AQC – Arbeitsgemein-schaft für Qualitäts-sicherung in den chirurgischen Disziplinen und AGO – Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Onkologie (2)Chirurgie (HSM)Adjumed Services AG2011Lindenhofspital

(1) Im Implantat-Register SIRIS werden künstliche Hüft- und Kniegelenke, bestimmte Wirbelsäulenimplantate sowie Schulterimplantate registriert. Das Register bezweckt die Förderung der Behandlungsqualität in der Orthopädie und Wirbelsäulenchirurgie. Getragen wird es von der Stiftung für Qualitätssicherung in der Implantationsmedizin. Jährlich publiziert SIRIS einen Report. Transparente Einblicke zum SIRIS-Implantat-Register erhalten Sie unter diesem Link: https://www.siris-implant.ch/de/home.

(2) Die Lindenhofgruppe bietet Eingriffe im Bereich der Hochspezialisierten Medizin (HSM) an. Eine Grundlage für die Sicherung der Qualität dieser Eingriffe ist die Lieferung der fallbezogenen Qualitätsdaten an gesamtschweizerische Register von Arbeitsgemeinschaften der Ärztinnen und Ärzte (AQC und AGO). Die Register stellen die erhobenen Daten dem HSM-Beschlussorgan zur Verfügung. Das HSM-Beschlussorgan koordiniert im Rahmen der interkantonalen Vereinbarung über die hochspezialisierte Medizin (IVHSM) im Auftrag aller 26 Kantone die Leistungserbringung der Spitäler für die hochspezialisierten Eingriffe.

Angewendete NormBereich, der mit dem Standard / der Norm arbeitetJahr der ersten Zertifizierung /ÜberprüfungJahr der letzten Zertifizierung / ÜberprüfungStandorte
Arbeitssicherheit H+Lindenhofgruppe AG20062024 / Externes Audit durch H+Engeriedspital, Lindenhofspital, Sonnenhofspital
HACCP-QualitätssystemRestauration und Küche20012024 / Prolek GmbH, halbjährliche Kontrollen l an allen StandortenEngeriedspital, Lindenhofspita, Sonnenhofspital
Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG)Das Onkologiezentrum Bern mit seinen Organzentren (Brustzentrum Bern, Darmzentrum Bern, Gynäko-Onkologiezentrum Bern, Hämato-Onkologiezentrum Bern, Prostatazentrum Bern und Blasenzentrum Bern) sind zertifiziert nach DKG.20202025Lindenhofspital, Engeriedspital, Ab 2026 nur noch Standort Lindenhofspital
ISO 9001:2015Lindenhofgruppe AG2015Letztes Aufrechterhaltungsaudit 2024 / Rezertifizierungsaudit: März 2025Engeriedspital, Lindenhofspital, Sonnenhofspital
Qualitätskriterien des Schweizerischen Vereins für Qualität in Palliative Care SQPCLindenhofgruppe AG, Spezialisierte Palliative Care20192024Engeriedspital, Lindenhofspital, Ab 2026 nur noch Standort Lindenhofspital