Die Lindenhofgruppe verfolgt eine klare Strategie. Die Zufriedenheit ihrer Patientinnen und Patienten sowie die Qualität der Behandlung stehen dabei jederzeit im Fokus.
Ein optimal auf die Bedürfnisse der Zielgruppen abgestimmtes Angebot und Wachstum sind Erfolgsfaktoren in vielen Bereichen der Wirtschaft. Auch in der Gesundheitsbranche spielen sie eine wesentliche Rolle. Hier jedoch fussen sie auf Grundlagen, die von unterschiedlichen Perspektiven geprägt sind.
In der Lindenhofgruppe sind die Bereiche Angebot und Wachstum strategisch verankert. Für die Lindenhofgruppe selbst bedeuten sie vorrangig, Erfahrungen in strategisch definierten Fachgebieten zu sammeln, um Kompetenz gezielt zu erweitern und zu stärken. Auch Patientinnen und Patienten verknüpfen mit ihnen die besten Behandlungsmöglichkeiten und eine hohe Expertise von Ärzteschaft und Pflege. Für Belegärztinnen und -ärzte hingegen stehen Angebot und Wachstum zumeist für moderne medizinische Geräte, kompetente Kolleginnen und Kollegen sowie eine hochstehende Pflege. Mitarbeitende oder Interessierte setzen Angebot und Wachstum wiederum gleich mit einer klaren Ausrichtung im Markt und besten Entwicklungsmöglichkeiten.
Trotz unterschiedlicher Perspektiven sind Angebot und Wachstum in jeder Hinsicht elementar. Denn sie sind unmittelbar mit demografischen Entwicklungen, der strategischen Ausrichtung und künftigem Erfolg verbunden. Erfolg bedeutet hier in erster Linie hochqualifizierte Mitarbeitende, die das Wohlergehen und die Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten fördern. Gewinne spielen auch eine Rolle. Sie haben im Verhältnis zur freien Wirtschaft jedoch eine eher sekundäre Bedeutung.
Angebot und Wachstum, besonders in Verbindung mit einer klaren Ausrichtung, strahlen auch in den Arbeitsmarkt ab. Sie ziehen erfahrene Spezialistinnen und Spezialisten an. Ihre Renommée sorgt wieder dafür, dass sich potenzielle Bewerbende vermehrt für das Spital interessieren. Dies wiederum macht das Angebot für Patientinnen und Patienten attraktiver.
Um ihr Angebot zu schärfen und ihr Wachstum im Sinne der Zufriedenheit ihrer Zielgruppen zu fördern, hat die Lindenhofgruppe sechs medizinisch-strategische Leuchttürme definiert. Sie schaffen Sichtbarkeit und Präsenz in Gremien, für Mitarbeitende, in der Rekrutierung von Ärztinnen und Ärzten sowie zu guter Letzt Mehrwert für Patientinnen und Patienten. Einer dieser Leuchttürme ist das Thema Bewegung, mit Fokus auf die Fachgebiete Orthopädie und Neurochirurgie. Diese Kompetenzen haben den Markt mit ihrer Strahlkraft erreicht. Wie sehr, zeigt der orthopädische Wirbelsäulenchirurg Prof. Dr. med. Christoph Albers. Er ist ein gutes Beispiel für einen besonderen Spezialisten mit Magnetwirkung.
«Leuchttürme für mehr Klarheit.»
Sechs medizinisch-strategische Schwerpunkte geben in der Lindenhofgruppe Richtung vor.
Seit September 2025 verstärkt Prof. Dr. med. Christoph Albers die Orthopädie der Lindenhofgruppe im Sonnenhofspital. Mit seiner ausserordentlichen Expertise zieht er weitere kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeitende an. Die Qualität seiner Behandlungen stärkt die Fallzahlen. Eine Strategie, die in zahlreiche Bereiche ausstrahlt.
«Unsere zentrale Motivation ist es, unseren Patientinnen und Patienten wirksam und nachhaltig zu helfen. Viele leiden seit Jahren unter chronischen Schmerzen, komplexen Wirbelsäulendeformitäten oder Verletzungen von Rückenmark und peripheren Nerven, die zu erheblichen Einschränkungen im Alltag und im Berufsleben führen. Unser täglicher Antrieb ist es, ihnen durch eine individuell abgestimmte, evidenzbasierte Therapie Lebensqualität, Mobilität und Selbstständigkeit zurückzugeben.»
Den Erfolg der Strategie im strategischen Handlungsfeld Angebot und Wachstum macht das Zusammenspiel aller Faktoren aus:
Auch die zielgerichtete Auswahl von medizinischen wie pflegerischen Fachpersonen ist ein kritischer Erfolgsfaktor. Sie hängt unmittelbar mit der Schärfung und der Weiterentwicklung des Leistungsangebots wie auch mit Wachstum zusammen.
«Hand in Hand zum Wohl der Patientinnen und Patienten.»
Die integrierte Versorgung ermöglicht die durchgängige Behandlung von Patientinnen und Patienten ohne Unterbrüche.
Hier trägt die Kommunikation wesentlich zur Positionierung bei. Das Thema Krebs ist dafür ein gutes Beispiel. Die Lindenhofgruppe verfügt über hohe Kompetenz beim Thema Krebs: bei der Prävention, der Behandlung und beim Leben mit einer Erkrankung. Darum widmet sie dem Thema gleich drei Kampagnen im Jahreszyklus. Eine zum Thema Darmkrebs, eine zum Thema Brustkrebs und eine zum Thema Prostatakrebs. Das neue, im Jahr 2025 entwickelte Konzept inszeniert alle Kompetenzbereiche. Jede mit einer motivierenden Botschaft. Einer Botschaft, die Mut macht, Energie entfaltet und Vertrauen fördert.
Den Anker der Kampagnen bildet eine eigens eingerichtete Landingpage. Sie bündelt und vernetzt nützliche Informationen zu den Kompetenzen der Lindenhofgruppe und bringt sie den Zielgruppen auf persönliche Weise näher. Jede der Kampagnen ist mit Leistungsangeboten der Lindenhofgruppe oder kompetenter Partner verknüpft. Das Zusammenspiel der einzelnen Medien und Inhalte formt den Spannungsbogen, der Aufmerksamkeit weckt und hält. Er arbeitet über alle Kommunikationskanäle hinweg, orchestriert die Informationen und platziert die richtige Botschaft am richtigen Ort. Dabei ist jedes einzelne Kommunikationsmittel auf die angesprochene Zielgruppe abgestimmt.


Die Krebs-Kampagnen werden in einem crossmedialen Mix an die Berner Bevölkerung, Besuchende, Patientinnen, Patienten und die Mitarbeitenden der Lindenhofgruppe kommuniziert. Die positiven Botschaften zielen auf das Wohlergehen der Menschen.
Auch der Thementag Onkologie hat einen neuen Namen erhalten: «Berner Tumortag Courage». Im Fokus der Veranstaltung steht die psychologische, soziale und palliative Begleitung von Patientinnen und Patienten. Informative Kurzvorträge erfahrener Spezialistinnen und Spezialisten beleuchten verschiedene Aspekte einer Krebserkrankung und bieten Raum für Austausch. Der Name stützt das Konzept und macht Mut, wie die Veranstaltung selbst.
Untiefen, Riffe, schlechte Sicht, stürmische See: Bedingungen, die ein Schiff vom Kurs abbringen und gefährden können. Leuchttürme geben die Richtung vor und sorgen für Klarheit. Sicher sind die Herausforderungen andere als in der Schifffahrt, und das Erscheinungsbild ist weniger markant. Aber auch in der Lindenhofgruppe gewährleisten Leuchttürme Stabilität und Orientierung.
In der Lindenhofgruppe sind mit dem Begriff Leuchtturm sechs medizinisch-strategische Schwerpunkte verknüpft.
Als Leuchttürme für die interprofessionelle Weiterentwicklung der Fachgebiete schaffen diese Schwerpunkte Sichtbarkeit und Präsenz in Gremien, für Mitarbeitende, in der Rekrutierung von Ärztinnen und Ärzten sowie zu guter Letzt Mehrwert für unsere Patientinnen und Patienten.
Sie bringen Klarheit, geben Orientierung bei Entscheidungen bezüglich Ressourcen, Infrastruktur und für die Anschaffung modernster medizinischer Geräte. Durch ihre Strahlkraft und Visibilität helfen sie im Spitalalltag und in der mittelfristigen Ausrichtung allen Beteiligten, auf Kurs zu bleiben.
Deshalb hat die Geschäftsleitung im Jahr 2025 neu die sogenannten Leuchtturm-Sitzungen ins Leben gerufen. Zu Beginn in einer Art Test-Modus. Die Termine fanden in unregelmässigen Abständen statt, mit verschiedenen Besetzungen und Teilnehmenden. Die Erkenntnisse, die in jeder Sitzung gewonnen wurden, sind unmittelbar in die folgende Sitzung mit einem anderen Fachgebiet eingeflossen. Es entstand ein reges Diskussionsforum zu Leistungskennzahlen, regulatorischen Vorgaben und strategischen Überlegungen. Durch die rasche und stete Weiterentwicklung, kurze Entscheidungswege und hochkarätige Besetzungen zeigten die Treffen schnell Wirkung.
Ab 2026 finden diese Leuchtturm-Sitzungen zweimal pro Jahr und zusätzlich bei Bedarf statt. Sie setzen sich zusammen aus Vertretenden der Pflege sowie den Ärztinnen und Ärzten des jeweiligen Fachgebietes. Die CMO, die CNO und der CEO sind ebenso vor Ort wie Vertretende des Operationsbetriebs und des Finanzcontrollings. Sie beraten sich, um die medizinisch-strategische Ausrichtung kritisch zu prüfen und notfalls Kurskorrekturen vorzunehmen. Pro definiertes Fachgebiet finden mindestens zwei Sitzungen jährlich statt – je nach Dringlichkeit auch öfter.
Die Lindenhofgruppe verfolgt eine klare Strategie. Die Zufriedenheit ihrer Patientinnen und Patienten sowie die Qualität der Behandlung stehen dabei jederzeit im Fokus.
Die Teilnehmenden vergleichen Leistungskennzahlen der Fachgebiete, aber auch die Performance Einzelner. Sie entwickeln gemeinsam Massnahmen zur Verbesserung. Sie analysieren die Leistungen einzelner Ärztinnen oder Ärzte – zunächst anonym, und wenn alle einverstanden sind, auch entanonymisiert. Sie prüfen Ideen, Vorstellungen, Vorschläge und Wünsche von Teilnehmenden. Sie präsentieren und besprechen regulatorische Grundlagen und Anpassungen. Und sie beraten Möglichkeiten und Massnahmen, um die einzelnen Vorgehensweisen je Fachgebiet künftigen Herausforderungen anzupassen oder neu auszurichten. Dabei trägt die Agenda jedem Fachgebiet individuell Rechnung.
Wenn sich neue Ideen rasch etablieren, steht das meist für Mehrwert, der für die Teilnehmenden geschaffen wurde. Und neben den direkten Effekten aus den einzelnen Sitzungen sind die Verantwortlichen stets nah an den besonders wichtigen Fachgebieten und den medizinischen wie pflegerischen Fachpersonen.
Die Besprechung oben genannter Themen aus den Perspektiven der unterschiedlichen Anspruchsgruppen schafft letztendlich Mehrwert für unsere Patientinnen und Patienten.
Die integrierte Versorgung ermöglicht die durchgängige Behandlung von Patientinnen und Patienten ohne Unterbrüche. Alle Beteiligten arbeiten Hand in Hand zum Wohl ihrer Patientinnen und Patienten. Die digitale Vernetzung vereinfacht die Kommunikation und hilft, Doppelspurigkeit zu vermeiden. Wie bei allen Handlungsfeldern ist die Lindenhofgruppe auch bei der integrierten Versorgung stets auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Wegen, ihre Leistungsangebote zu verbessern.
Die integrierte Versorgung gewährleistet die bestmögliche Behandlung an jedem Punkt des Behandlungspfads.
Selbst, wenn mehrere Institutionen, Fachdisziplinen und Professionen involviert sind. Ein Gespräch der CEOs Lindenhofgruppe, Ambulantes Operationszentrum und Localmed & City Notfall.
mediX bern steht für eine umfassende, qualitativ hochstehende und kostenbewusste Gesundheitsversorgung in der Hausarztmedizin. Seit 2022 ist das Praxisnetzwerk ein strategischer Kooperationspartner der Lindenhofgruppe. So erreichen über 40’000 ambulante und stationäre Eintritte die Lindenhofgruppe über das Hausärztenetz. Dies entspricht etwa einem Fünftel aller Patientinnen und Patienten der Lindenhofgruppe. 2025 erweiterten die Kooperationspartner ihre Zusammenarbeit. Neben laufenden Optimierungen und Standardisierungen wuchs die Anzahl der Anrufe auf das Expertentelefon, das die Spitalgruppe eigens für mediX bern aufgebaut hat. Damit werden mediX-Grundversorgende auf ihrer Suche nach Entscheidungen durch den unkomplizierten Einbezug von Spezialärzten und -ärztinnen unterstützt. Eine lohnende Investition, denn 30% mehr Hausärztinnen und Hausärzte nehmen das Angebot im Jahr 2025 wahr. Die meisten Anfragen betreffen die Gebiete Kardiologie, Innere Medizin, Gastroenterologie, Orthopädie und Frauenmedizin.
Smart Managed Care ermöglicht den direkten Zugang zu digitalen Daten der hausärztlichen Krankengeschichte. Dies steigert zum einen die Sicherheit von Patientinnen und Patienten. Es senkt gleichzeitig den administrativen Aufwand in der Zusammenarbeit. Ein Meilenstein für die Leistungserbringenden im Spital und in den Hausarztpraxen gleichermassen.

Als erstes Spital testet die Lindenhofgruppe die Anwendung Smart Managed Care Hospital. Sie erlaubt es, direkt auf Patientenstammdaten und medizinische Patientendaten im hausärztlichen Praxisinformationssystem zuzugreifen. Auch die aktuelle Medikationsliste der hausärztlichen Krankengeschichte können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte direkt einsehen. Und dies ohne Wartezeiten und unabhängig von Öffnungszeiten oder Ferienabwesenheiten der Hausarztpraxen. Ein grosser Fortschritt, von dem alle Managed-Care-Patientinnen und -Patienten profitieren, die bei ihren Krankenkassen ein Versicherungsprodukt mit mediX bern abgeschlossen haben. Die Anbindung des Notfalls Sonnenhof läuft seit November 2025.
«Die zeitunabhängige digitale Abfrage der Medikationspläne von Notfallpatientinnen und -patienten direkt im Praxisinformationssystem der Grundversorgenden ist ein grosser Fortschritt und ist besonders bei Notfallkonsultationen sehr wertvoll.»
Das Praxisnetz mediX bern und die Lindenhofgruppe nehmen damit in der Schweizer Gesundheitsversorgung eine Vorreiterrolle ein. Das Angebot ist ein gewichtiger Beitrag zur Digitalisierung der Gesundheitsbranche sowie zur integrierten Versorgung.
Smart Managed Care dient der digitalen Datenübermittlung bei Notfalleintritten am Lindenhofspital. Damit ist die Spitalgruppe First Mover in der Schweiz.
Domicil Bern und Spitex Bern gehören bereits seit Längerem zum Kooperationsnetzwerk der Lindenhofgruppe. Anfang 2024 hatte sich die Anbieterin für Wohnen und Leben im Alter im Kanton Bern mit Spitex Schweiz zur Concara Holding AG zusammengeschlossen. Ein Schritt, um den wachsenden Herausforderungen im Gesundheitswesen zu begegnen.
Im Spätsommer 2025 hat die Lindenhofgruppe nun ihre Kooperation auf die Concara Holding ausgeweitet. Parallel optimierte die Lindenhofgruppe ihr Ein- und Austrittsmanagement. Die Zahl der Verlegungen ist seither stark gestiegen. Schon im Jahr 2024 um 19% und im Jahr 2025 bereits um 36%.
Teil der Kooperation ist auch die Online-Plattform Opan. Sie bietet standardisierte Prozesse für das Anmelden von Patientinnen und Patienten, für das effiziente Übermitteln relevanter Daten und die Koordination. Dies reduziert den administrativen Aufwand und verbessert den Informationsfluss. Damit profitieren Patientinnen und Patienten auch hier von den Vorteilen der digitalen Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren wie Spitälern, Arztpraxen, Spitex-Organisationen, Heimen und weiteren Leistungserbringern.
Komplexe Pflege und Betreuung mit Herz: Die tilia Stiftung für Langzeitpflege möchte ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine kompetente medizinische Behandlung sowie eine umfassende Pflege und Betreuung bieten. tilia betreibt stationäre Übergangs- und Langzeit-Wohnbereiche, Fachabteilungen für Menschen mit Demenz und Respirationserkrankungen, neurologische und bariatrische Langzeitpflege sowie diverse ambulante Angebote.
Klar definierte Kriterien für die Verlegung und Kontingentbetten fördern eine enge Verzahnung. Im Jahr 2025 stiegen die Verlegungen so um 41%. Zudem startete eine wichtige Zusammenarbeit im Bereich Palliative Care.
Im Jahr 2024 hatten das Spital Emmental und die Lindenhofgruppe beschlossen, ihre medizinisch-pflegerischen Leistungsangebote noch besser zu koordinieren. Schwerpunkte dabei waren die Urologie und die Orthopädie. Im Berichtsjahr wurde das Angebot um den Schwerpunkt Gefässmedizin erweitert. Dazu wurde die Zusammenarbeit im Bereich Orthopädie mit der Orthopädie Sonnenhof intensiviert.
Regelmässiger Austausch und das Engagement beider Kooperationspartner haben auch im Jahr 2025 wesentlich dazu beigetragen. So folgt der Einsatz der Pflegefachpersonen im Ausbildungsnetzwerk Pflege einem rotierenden Muster. Dadurch können sie in verschiedenen fachlichen Schwerpunkten Erfahrungen sammeln. Dies gilt auch für die Advanced Practice Nurses, kurz APN. Ein weiterer Schritt, um die Qualität der Behandlung von Patientinnen und Patienten und den Ruf der Lindenhofgruppe als Ausbildungsstätte noch weiter zu verbessern.
Mit den weiteren Entwicklungen des Behandlungstrakts Flügel C am Standort Lindenhof hat die Lindenhofgruppe im Jahr 2025 einen grossen Schritt vollzogen. Nicht zuletzt wegen des enormen Einsatzes aller Beteiligten konnten die Belastungen für Patientinnen und Patienten, Ärzteschaft und Mitarbeitende möglichst tief gehalten werden. Gegenseitiges Verständnis und offene, frühzeitige Kommunikation sind die Basis, damit Bauen unter Betrieb möglich ist. Steigende Austrittszahlen, mehr Behandlungen und das bei weiterhin überdurchschnittlich zufriedenen Patientinnen und Patienten: Die Herausforderungen waren anspruchsvoll. Dennoch verläuft alles nach Plan.
Eng getaktet und bestmöglich auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt starten die einzelnen Bauphasen, verteilt über das gesamte Jahr 2025. Wann immer möglich finden die lärmintensivsten Arbeiten in definierten Zeitfenstern und zu Randzeiten statt. So bleiben die Belastungen für Mitarbeitende wie auch Patientinnen und Patienten so gering wie möglich. Ein Balanceakt, der gute Planung, ein starkes Miteinander und konsequente Kommunikation mit den Betroffenen verlangt.
Zusätzlich zu den Ertüchtigungsbauten entstanden in bestehenden Gebäuden im Betten- sowie im Operationstrakt zwei neue Bettenstationen sowie eine Erweiterung der Aufwachräume. Diese baulichen Massnahmen schaffen wichtige Voraussetzungen, damit die Lindenhofgruppe auch bei steigender Nachfrage über genügend Behandlungskapazität verfügt.
Die Stationen im Sahli-Haus, wie die bestehende Onkologie-Abteilung, erfuhren einen kompletten Umbau. Dadurch entstand eine ebenso moderne wie zukunftsfähige Station mit zwölf statt bisher acht Behandlungsplätzen. Diese Arbeiten bilden zu einem Teil auch die Basis für die spätere Fokussierung des Leistungsangebots am Lindenhofspital, die im Dezember 2025 erfolgreich realisiert wurde.
Am Standort Engeried verbleiben das ambulante radiologische Leistungsangebot mit modernsten Geräten, die Geschäftsstelle des Onkologiezentrums Bern sowie Arztpraxen von Belegärztinnen und Belegärzten der Lindenhofgruppe. Gleichzeitig wurde die Küche am Standort Engeried erweitert, sodass die Mahlzeiten zentral für die beiden Standorte Lindenhof und Sonnenhof hergerichtet werden können.

Für alle involvierten Gremien ist die aktuelle Situation eine anspruchsvolle Aufgabe, die sowohl Weitsicht wie auch Fingerspitzengefühl verlangt. Denn die Infrastruktur der jetzigen Spitalstandorte verlangt zum einen die Ertüchtigung, um die hohe Behandlungsqualität zu gewährleisten. Zudem sind moderne medizinische Gerätschaften und Arbeitsplätze ein wichtiger Faktor auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch gilt es bei diesen Investitionen, das langfristige Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, liegt doch die Zukunft der Lindenhofgruppe im Neubau-Projekt Springgarten.
Für dieses Projekt haben die Stiftung Lindenhof Bern und die Burgergemeinde Bern eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Der Gemeinderat hat den Schlussbericht zur Kenntnis genommen und unterstützt die vorgesehene Standortkonzentration. Die umfangreichen Vorarbeiten bilden eine sehr gute Grundlage für die weitere Diskussion.
Ergänzend zur Machbarkeitsstudie prüft der Gemeinderat der Stadt Bern, gemeinsam mit der Stiftung Lindenhof und der Burgergemeinde Bern, vertieft bestimmte Themen, wie zum Beispiel Verkehrsfragen. Voraussichtlich im ersten Quartal 2026 wird der Gemeinderat der Stadt Bern die definitive Entscheidung zum Standort Springgarten fällen.
Aufgrund der bisher geführten Gespräche mit den zuständigen Behörden sind wir zuversichtlich und erwarten einen positiven Entscheid des Gemeinderates.
Jede Handlung trägt zum Gesamtbild eines Unternehmens bei. Je höher der Anspruch auf die Leadership ist, desto mehr kommt es auf das Zusammenspiel aller Massnahmen an. Besonders, wenn es der Anspruch des Unternehmens ist, in jeder Hinsicht herausragende Leistungen zu bieten – wie bei der Lindenhofgruppe. Das heisst, für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende und Belegärztinnen und -ärzte gleichermassen erste Wahl in Bern zu sein.
2025 hat die Lindenhofgruppe eine Reihe von Massnahmen gestartet, um weiteres Potenzial zu erschliessen und den Zusammenhalt zu fördern. Das Zusammenwirken des Stiftungsrats, des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung hat erheblich an Fahrt aufgenommen. Die Belegschaftsinformationen präsentieren sich entsprechend kraftvoll. Sie zeichnen sich durch ihren Informationsgehalt und ihre thematische Vielfalt aus, aber auch die sympathische Art der Vermittlung fällt positiv auf. Dies fördert das Interesse an der Veranstaltung selbst wie auch das Vertrauen in die getroffenen Entscheidungen.
Dazu tragen auch die monatlich versendeten Informationen aus der Geschäftsleitung bei. Sie bieten wertvolle Einblicke und aktuelle Informationen in einem ansprechenden Format. Dadurch bereiten sie den Boden für Mitarbeitende, um künftige Themen und den grossen Zusammenhang besser zu verstehen.
Mit den Implementierungen aus dem Projekt LION schreitet die Entwicklung des digitalen Arbeitsplatzes in der Lindenhofgruppe wie geplant voran. Viele Tools haben inzwischen ihren festen Platz im Alltag. Sie vereinfachen Prozesse, steigern die Effizienz und erleichtern den Arbeitsalltag auf vielfältige Weise. Ziel von LION ist es aber auch, das Miteinander digital erlebbar zu machen und die ortsunabhängige Zusammenarbeit weiter zu stärken.
Auch organisatorisch hat die Lindenhofgruppe einige wichtige Anpassungen vorgenommen. So sind nun neu die Bereiche Human Resources und IT von der erweiterten Geschäftsleitung in die Geschäftsleitung gewechselt. Eine strategische Entscheidung. Sie zeigt, wie konsequent die Lindenhofgruppe ihre definierten, strategischen Handlungsfelder stützt.
Ein weiteres positives Beispiel dafür, wie tief das Miteinander sich in der Organisationsstruktur widerspiegelt, ist das Zusammenwirken der Direktionen Medizin und Pflege. So haben Dr. med. Jeannine Hullin, Chief Medical Officer, und Agnèse Niederberger, Chief Nurse Officer, ihre Direktionsbüros zusammengelegt. Sie vertreten sich gegenseitig, stimmen sich ab und planen gemeinsam. Dadurch entsteht ein glaubwürdiges Zusammenspiel von Medizin und Pflege auf Augenhöhe, das auf die gesamte Ärzteschaft wie auch auf die Pflegefachpersonen ausstrahlt.

Wie tiefgreifend eine glaubwürdige und gelebte Strategie des Miteinander auch auf die Standortentwicklung einwirkt, zeigt das Beispiel Engeried. Über eineinhalb Jahre war die Geschäftsleitung alle 6 Wochen vor Ort, um die Mitarbeitenden zu informieren, sie abzuholen und in Entscheidungen einzubinden. In Einzelgesprächen mit Betroffenen ermittelten sie Möglichkeiten und boten Lösungen an. Dieses von Empathie geleitete Engagement machte die Strategie «Zäme mit öich» auf allen Ebenen erlebbar. Sie förderte das Verständnis für die Notwendigkeit, das Leistungsangebot zu fokussieren, und half, die Entscheidung gemeinsam zu tragen.
Konzentriert zum Ziel.
Die Lindenhofgruppe fokussiert ihr stationäres Angebot auf die Standorte Lindenhof und Sonnenhof.

Ab Herbst bricht die Dunkelheit immer früher herein. Sichtbarkeit ist dann ein grosser Sicherheitsfaktor. Deshalb gab die Lindenhofgruppe den Mitarbeitenden im Oktober die Möglichkeit, kostenlos Speichenreflektoren oder reflektierende Rucksacküberzüge zu bestellen. Die Artikel unterstützen eine bessere Sichtbarkeit im Strassenverkehr, aber auch bei Freizeitaktivitäten. Reflektierende Logo-Aufkleber der Lindenhofgruppe lagen zudem an den Rezeptionen der Spitalstandorte bereit. Sie standen ohne Vorbestellung allen Mitarbeitenden zur Verfügung.
Die Aktion kam sehr gut an. So gut, dass sie Ende November 2025 noch einmal für weitere zwei Wochen verlängert wurde. Insgesamt sorgten so mehr als 250 bestellte Artikel für zusätzliche Sicherheit der Mitarbeitenden.

Eine enge, gute Zusammenarbeit als Team entsteht durch Gemeinschaft. Mit der Aktion «Schön, dass ihr da seid!» würdigte die Lindenhofgruppe Teams, die Zusammenhalt auf besondere Weise fördern. Mitarbeitende konnten sich mit ihrem Team per E-Mail bewerben. Aus allen Einsendungen zog die Glücksfee anschliessend die 25 Gewinnerinnen und Gewinner, die sich auf ein Team-Znüni freuen durften.
900 Mitarbeitende folgten am 15. August 2025 dem Aufruf, das Motto «Beach-Party» mit Leben zu füllen. Auch die Mitarbeitenden der Lindenhofgruppe-Töchter Localmed und City Notfall, Ambulantes Operationszentrum am Lindenhofspital sowie LabPoint feierten mit. Allen zusammen gelang es, echtes Beach-Feeling in Berns Innenstadt zu zaubern.
Quiz, Limbo-Dance, Henna-Tattooing: Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm liess keine Langeweile aufkommen. Das Catering überraschte an verschiedenen Food-Stationen. Für den musikalischen Background sorgte zuerst eine Band und anschliessend ein DJ mit Clubbing.
Allen Teilnehmenden ein herzliches Dankeschön. Auch der Band und dem DJ hat es grosse Freude bereitet, bei diesem Fest mitzuwirken.
Lernende sind die Zukunft der Lindenhofgruppe. Das EFZ-Lehrstellen-Video zeigt die vielfältigen Berufe für eine Lehre wie auch die Diversität in der Spitalgruppe.
Im Spitalalltag ist Zeit ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit von Patientinnen und Patienten sowie für die Behandlungsqualität. Nicht nur in Notsituationen, wenn es auf jede Sekunde ankommt. Auch in Behandlung, Pflege und Therapie sind jederzeit verfügbare medizinische Informationen, effizienter Austausch und zielgerichtete Kommunikation entscheidend. Denn sie ermöglichen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Wohlbefinden des Menschen. Schon deshalb ist die Digitalisierung eines der strategischen Handlungsfelder der Lindenhofgruppe.
Auch 2025 hat die Lindenhofgruppe die Digitalisierung in zahlreichen Bereichen weiter vorangetrieben.
Im Jahr 2025 entwickelte die Lindenhofgruppe die Patiententerminals im Lindenhofspital vom klassischen TV-Ersatz zu einer strategischen, digitalen Plattform am Patientenbett. Sie sind seither als zentraler Service- und Informationspunkt positioniert und Bestandteil der übergeordneten IT- und Digitalisierungsstrategie. Das Angebot umfasst neu Pflege‑Podcasts, digitale Zusatzangebote für Halbprivat‑ und Privatpatientinnen und -patienten sowie die Möglichkeit zur Licht‑ und Raumsteuerung über das Terminal.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Unterstützung von Pflege- und Serviceprozessen. Pilotierungen zeigten messbare Effizienzgewinne durch digitale Service‑ und Pflegerufe, mit kürzeren Reaktionszeiten und gezielterem Ressourceneinsatz.
Moderne Darstellung mit einfacherer Navigationsstruktur, verbesserte Suchfunktion und schneller Zugang zu Informationen: LiNet, das neue Intranet der Lindenhofgruppe, ist eine moderne Plattform für Neuigkeiten der Spitalgruppe und der Fachbereiche sowie der angebotenen Dienstleistungen. Ein besonderer Mehrwert ist der neue Bereich «Arbeiten bei uns». Hier finden Mitarbeitende die für sie relevanten Informationen zu Anstellungsbedingungen, Karriereentwicklung und den Corporate Benefits rasch und an einem Ort gebündelt.
Eine Plattform für mehr Qualität.
LION: Ein einprägsamer Name für eine digitale Plattform, der Stärke vermittelt und Verlässlichkeit verkörpert.
Die Lindenhofgruppe führt ein neues, modernes Dokumenten-Management-System (DMS) ein. Es erleichtert das Auffinden von Informationen, bietet zusätzliche Funktionen und reduziert den administrativen Aufwand. Damit werden Abläufe effizienter und transparenter.
Das neue DMS ersetzt die bisherige Dokumentenablage und ist ein zentraler Bestandteil des Digitalprojekts LION. Das Konzept wurde 2025 gemeinsam mit Vertretenden aller Direktionen erarbeitet. In einem nächsten Schritt bereiteten ausgewählte Teams den sorgfältigen Transfer der bestehenden Dokumente vor.
Wie werden die Mitarbeitenden der Lindenhofgruppe in Zukunft digital zusammenarbeiten? Eine Frage, der sich der dritte Kernteil von LION annimmt. Nach dem Erarbeiten der Grundlagen und der Regeln für die digitale Zusammenarbeit starteten die ersten Gremien, Arbeitsgruppen, Projekte und Organisationseinheiten, die keine besonders schützenswerten Daten bearbeiten, mit der Nutzung von Microsoft Teams.
«Die Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Projektteam von LION beim Aufbau des digitalen Arbeitsplatzes für die MSD-Leitungsgremien war super. Dank der Schulung ist das Leitungsteam optimal für die Nutzung des digitalen Arbeitsplatzes vorbereitet.»
Seit November 2025 führt die Lindenhofgruppe das Login mittels Personal-Badge ein. Mitarbeitende melden sich damit schnell und einfach an jedem PC-Arbeitsplatz an. Dies erweist sich besonders praktisch bei häufigem Wechsel des Computers wie beispielsweise auf den Pflegestationen. Der virtuelle Desktop mit allen Programmen begleitet so die Mitarbeitenden von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Dies spart Zeit, erleichtert den Arbeitsalltag und erhöht gleichzeitig die Sicherheit.

«Die Einführung und Umstellung auf Imprivata durch die IT war ein voller Erfolg. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit und des effizienten Badge-Login können wir nun produktiver arbeiten und wertvolle Zeit sparen, die wir den Patientinnen und Patienten widmen können. Wir als Team sind sehr glücklich!»
Im ersten Halbjahr 2025 testete ein Pilotteam von 15 Mitarbeitenden der Administration die Microsoft-Teams-Telefonie. Der Test verlief erfolgreich. Daher ersetzt das System künftig die herkömmlichen Apparate. Dies gilt jedoch nur für den Bereich Administration. In den klinischen Bereichen der Lindenhofgruppe bleibt die klassische Telefonie bestehen.
«Die Microsoft-Teams-Telefonie bietet für die administrativen Bereiche der Lindenhofgruppe einen grossen Mehrwert, insbesondere im Hinblick auf die mobile Arbeitstätigkeit. Auch technisch hat der Pilot gezeigt, dass der Einführung nichts im Wege steht.»
Auch die neue Lernplattform der Lindenhofgruppe ist vollständig in den digitalen LION-Arbeitsplatz integriert. Im ersten Halbjahr 2025 testete ein Pilotteam das cloudbasierte Lernmanagementsystem Learn365 im praktischen Einsatz. Ziel des Pilots war es, Benutzerfreundlichkeit, Inhalte und Integration in den Arbeitsalltag zu prüfen. Auf dieser Basis ist vorgesehen, Learn365 schrittweise für die gesamte Lindenhofgruppe bereitzustellen und damit eine moderne, zentrale Lernplattform für alle Mitarbeitenden zu etablieren.
«Mit Learn365 können die Bedürfnisse der Lindenhofgruppe in Bezug auf Schulungen, die Vermittlung von Lerninhalten und die damit einhergehende Administration abgedeckt werden. Auf Learn365 kann dank Integration in die Microsoft-365-Umgebung von überall zugegriffen werden – aus der gewohnten Arbeitsumgebung sowie über private mobile Endgeräte. Dies ermöglicht ein flexibles und ortsunabhängiges Lernen.»
Patientinnen und Patienten vertrauen uns mit ihren Daten. Dieses Vertrauen verpflichtet zu einem besonders sorgfältigen Umgang mit diesen Informationen. Cybersicherheit und Datenschutz sind entsprechend zentrale Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierungsstrategie der Lindenhofgruppe.
Digitale Anwendungen können enorme Mehrwerte schaffen, indem sie Behandlungen, Prozesse und die Zusammenarbeit spürbar verbessern. Mit der Pilotierung neuer Technologien und digitaler Lösungen erschliesst die Lindenhofgruppe ebendieses Potenzial. Gleichzeitig steigen hiermit auch die Anforderungen an Cybersicherheit und Datenschutz.
Deshalb sind die Spezialistinnen und Spezialisten der Spitalgruppe in stetem Austausch mit der Datenschutzaufsichtsstelle (DSA) Bern. Neue Piloten mit kritischen Daten werden geprüft, validiert und in enger Abstimmung mit der DSA freigegeben. Auf diese Weise verbindet die Lindenhofgruppe Innovation mit Verantwortung – für eine moderne, sichere und patientenorientierte Gesundheitsversorgung.
Der Digital Hub hat grosses Potenzial gezeigt. 2025 verankerte die Lindenhofgruppe das Team deshalb in der internen IT. So kann es Synergien noch besser nutzen und die Umsetzungskraft des Hubs bei digitalen Projekten stärken.
Die Automatisierung repetitiver Arbeiten hat sich bewährt. Sie steigert die Effizienz, schont Ressourcen und vereinfacht Abläufe. Daher hat die Lindenhofgruppe entschieden, auch weitere Bereiche zu automatisieren. Dazu zählen das Abschliessen ambulanter Fälle bei definierten Bedingungen, das Bereinigen von Patientendaten und der Abgleich von Versicherungsdaten mit der zentralen Stelle.
2025 fokussierte die Lindenhofgruppe den Ausbau des Patientenportals. Das Anästhesie-Team kann Aufklärungs- und Einwilligungsbögen nun vollständig digital signieren. Es konnte damit eine Rücklaufquote von 75 Prozent erzielt werden. Ein spürbarer Effizienzgewinn. Deshalb hat die Lindenhofgruppe entscheiden, das System auf weitere stationäre Bereiche auszudehnen.
Mit Smart Managed Care können im Notfall Lindenhof medizinische Dokumente wie zum Beispiel der E-Mediplan von mediX-Patientinnen und -Patienten direkt eingesehen und im KISIM abgelegt werden. Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Für die nahe Zukunft ist daher geplant, Smart Managed Care auf weitere Abteilungen auszudehnen.
Im Rahmen der Migration von Windows 10 auf Windows 11 wurde für die Hälfte der Arbeitsplätze das Betriebssystem IGEL OS auf Linux-Basis eingeführt. IGEL OS ist ein sicheres, zentral verwaltbares und schlankes Betriebssystem. Es nutzt bestehende Endgeräte optimal für virtuelle und cloudbasierte Arbeitsplätze. Zudem reduziert es die Angriffsfläche und die Kosten, gleichzeitig werden Betrieb und Support erheblich vereinfacht.
Im Jahr 2025 wurde die mobile Workforce-Management-Lösung der myPOLYPOINT-App getestet. Diese wird auf Abteilungen mit Mehrschichtbetrieb ausgerollt. Die Lösung ermöglicht Mitarbeitenden, jederzeit und ortsunabhängig ihre aktuelle Dienstplanung einzusehen und Frei- wie auch Dienstwünsche digital einzutragen. Dieser Schritt reduziert den administrativen Aufwand in der Personaleinsatzplanung.